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Klima Österreich

Österreich liegt in der gemäßigten Zone im Übergangsbereich von atlantisch beeinflusstem und kontinental ausgeprägtem mitteleuropäischem Klima. Die vier Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Herbst und Winter) weisen jeweils typischen Temperatur- und Klimacharakter auf.
Bedingt durch die topographische Vielfalt und die relativ große West- Osterstreckung unterscheiden sich im wesentlichen 3 Klimabereiche:
Osten: bereits kontinental beeinflusstes pannonisches Klima: niederschlagsarm, heiße Sommer aber nur mäßig kalte Winter.
Gebirgsregionen: alpines Klima: niederschlagsreich (ausgenommen inneralpine Tallagen wie zum Beispiel das obere
Inntal), kurze Sommer, lange Winter.
Übriges Bundesgebiet: Übergangsklima von atlantisch beeinflusst (im Westen) bis kontinental beeinflusst (im Süd-Osten).

Wetter News von www.zamg.ac.at

Die Eisheiligen: Oft kalt, selten frostig

„Mamertus, Pankrazi, Servazi , Bonifazi sind frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie, die kalte Sophie“ - die Eisheiligen, von 11. bis 15. Mai, kann man fast schon als High Society der Bauernregeln bezeichnen. Sie sind sehr bekannt, es gibt zahlreiche Sprüche und Meinungen über sie, und viele Menschen richten sich danach. Zum Beispiel wenn es darum geht, frostempfindliche Pflanzen zu setzen.

Lange Nacht der Forschung an der ZAMG - Vorträge

Rund 1300 Besucherinnen und Besucher waren am 27. April im Rahmen der Langen Nacht der Forschung an der ZAMG in Wien, Salzburg und Graz. Bei den zahlreichen Stationen und Vorträgen zum Thema Wetter, Klima, Umwelt und Geophysik ergaben sich viele interessante Diskussionen. Auf vielfachen Wunsch, stellen wir hier die Präsentationen einiger Vorträge zum Download zur Verfügung:

Fotowettbewerb des LWD Steiermark

Auch in diesem Winter war das Schitourenforum auf www.lawine-steiermark.at voll mit schönen, beeindruckenden und spektakulären Fotos. Am Donnerstag wurden in Graz die besten Fotos in den Kategorien Wetter, Schnee, Lawine, Alpinismus, Gesamt prämiert. Alexander Podesser, Leiter der ZAMG Steiermark, die den Lawinenwarndienst betreut: „Die Auswahl der besten Fotos wird für die Jury mit jedem Jahr schwieriger. Zum einen gibt es immer mehr Bilder in unserem Schitourenforum, zum anderen werden ganz eindeutig auch die Ideen und Motive immer beeindruckender“.

Erdbeben in Österreich im April

Im April 2012 wurde in Österreich nur ein Erdbeben verspürt, zu dem 66 Wahrnehmungsberichte per online-Wahrnehmungsformular beim Österreichischen Erdbebendienst eingetroffen sind.

Seismische Registrierung des Felssturzes vom März 2012 (Tirol)

Der Österreichische Erdbebendienst registrierte in der Nacht des 22. März 2012 um 23:53 ein Signal mit einer Magnitude von 1,4, das zunächst als Massenbewegung im Raum der Zugspitze lokalisiert wurde. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um einen Felssturz im Alpltal (Mieminger Kette) nahe der Alplscharte handelte. Die Abbildung zeigt die Registrierung des Felssturzes an den Stationen des Messnetzes des Österreichischen Erdbebendienstes. Während ein vergleichbares Erdbeben in der Region sehr deutliche Einsätze der Erdbebenwellen und eine kurzes Wellensignal aufweist zeigen sich bei dem Felssturz keine klaren Einsätze (die zur Lokalisierung verwendet wurden) und auch ein länger andauerndes Signal der Bodenbewegung.

Hitze-Rekorde in Wien und im Burgenland

Nach dem Hitzewochenende mit neuem April-Österreich-Rekord (Waidhofen/Ybbs mit 32,0 Grad am Samstag) und einigen Bundesland-Rekorden registrierte die ZAMG am Montag zwei weitere April-Rekorde auf Bundeslandebene: im Burgenland mit 31,0 Grad in Neusiedl/See, und in Wien mit 31,2 Grad in der Innenstadt. Ab Dienstag geht es im Westen mit normalen Mai-Temperaturen weiter, ab Donnerstag dann auch im Osten.

April mit Oster-Schnee und Rekord-Hitze

Am Anfang weiß, am Ende heiß: Am Ostersonntag (8.4.) wurden im Flachland noch an vielen Wetterstationen der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) einige Zentimeter Neuschnee gemessen, und am Ostermontag (9.4.) in Tannheim (T) eisige minus 13,9 °C. Das letzte April-Wochenende brachte dann Hitze-Rekorde: Österreich-April-Rekord in Waidhofen/Ybbs mit 32,0 Grad (am 28.4.) und neue Bundesländerrekorde in Vorarlberg (Bregenz 31,2 °C), Tirol (Kufstein 31,2 °C), Salzburg (Salzburg 31,5 °C), Oberösterreich (Braunau 31,8 °C), Wien (Innere Stadt 30,0 °C) und dem Burgenland (Neusiedl/See 30,6 °C).

Hitze-Rekorde und Föhnsturm

Das letzte Wochenende im April brachte neue Hitzerekorde: Am Freitag 31,5 Grad in Salzburg-Freisaal (Sbg), am Samstag 32,0 Grad in Waidhofen/Ybbs (Nö), am Sonntag 31,4 Grad in Krems (Nö). Das sind die höchsten jemals in Österreich im April gemessenen Temperaturen, meldet die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik). Der alte Rekord stammt aus dem Jahr 1968, mit 31,0 Grad in Obersiebenbrunn (Nö).

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Letzte Änderung am Samstag, 21. November 2009 um 22:39:47 Uhr.

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