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Der Arlberg ist eine Wasser- und Klimascheide. Durch die von Nordwesten her ungehindert eintretenden Westwinde ist das Klima stark atlantisch bestimmt, was im Nordwesten zu reichen Niederschlägen führt (3-mal so viel wie in den inneralpinen Beckenlandschaften); die größte Jahresniederschlagsmenge weist Bödele im Bregenzerwald mit 2366 mm auf (Dornbirn: 1493 mm). Dieatlantischen Westwinde garantieren schneereiche Winter sowie, auch durch die große Wasserfläche des Bodensees, gemäßigte Temperaturgegensätze: Die Winter sind mild, die Sommer eher kühl. Die wärmsten Regionen sind das Rheintal und das Bodenseegebiet. Das Lechtal und das Montafon gehören im Winter zu den sonnigsten GebietenÖsterreichs, während das stark besiedelte Rheintal oft von dichtem Nebel bedeckt ist (häufige Inversion). Charakteristisch für das Klima Vorarlbergs ist auch der Föhn, der vor allem durch Walgau und Rheintal zieht.
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